Ihr Bürgermeisterkandidat für Straelen

Monat: Juli 2020

Digitale Verwaltung und Breitbandausbau im Fokus

Der Prozess der fortschreitenden Digitalisierung ist aus Sicht des unabhängigen Kandidaten zur Straelener Bürgermeisterwahl Bernd Kuse eines der Kernthemen in den kommenden Jahren. Dazu zählt zunächst die Weiterentwicklung der verwaltungsinternen Prozesse. „In den ersten Abteilungen der Stadtverwaltung wird bereits mit digitalen Akten gearbeitet. Dies gilt es weiter auszubauen, um Arbeitsabläufe wo immer möglich zu vereinfachen. Wichtig ist mir zudem, den Bürgerinnen und Bürgern so viele Dienstleistungen wie möglich online anbieten zu können. Das erspart in vielen Fällen den Gang zum Rathaus und macht insoweit unabhängiger von den Öffnungszeiten der Stadtverwaltung“, so Kuse.

Ein auch in Straelen dringendes Projekt ist zudem der Breitbandausbau. Im Bereich der Innenstadt ist die großflächige Bereitstellung von Glasfaseranschlüssen zuletzt an der zu geringen Nachfrage gescheitert. „Der Glasfaserausbau in den so genannten „grauen Flecken“ und gerade in der Nähe von Hauptverteilern scheitert allerdings derzeit an rechtlichen Vorgaben“, führt Bernd Kuse dazu aus. Vor diesem Hintergrund konnte der Kandidat kürzlich zu einem kurzen Gespräch mit dem zuständigen Landesminister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie, Prof. Dr. Andreas Pinkwart, zusammenkommen.

Nach den Vorstellungen des Landes soll Nordrhein-Westfalen bis 2025 flächendeckend für gigabitfähige Netze verfügen. „Allerdings gibt im Straelener Stadtgebiet Bereiche, in denen die Anschlussnehmer froh wären, erstmal zweistellige Megabit-Werte zu erreichen. Das ist gerade im gewerblichen Bereich ein klarer Wettbewerbsnachteil. Hier können wir nicht bis 2025 warten.“, ist Kuse besorgt. Dort, wo ein eigenwirtschaftlicher Ausbau der Netze nicht in Frage kommt, ist zwingend eine Änderung der bestehenden Richtlinien im Bundes- und Landesrecht sowie auf europäischer Ebene erforderlich, um einen schnelleren Breitbandausbau zu erreichen. „Ich werde mich daher dafür einsetzen, regelmäßig den Austausch mit allen staatlichen Ebenen und auch den Netzbetreibern zu suchen und dort mit Nachdruck auf die Missstände im ländlichen Raum hinzuweisen“, so Kuse abschließend.

Bernd Kuse zu Besuch bei Dr. Müller, Hufschmidt

Im Rahmen seiner Besuche bei Straelener Wirtschaftsbetrieben hat der unabhängige Bürgermeisterkandidat Bernd Kuse das Unternehmen Dr. Müller, Hufschmidt Steuerberatungsgesellschaft mbH besucht. Die Firma beschäftigt fast 60 Mitarbeiter. Anders als zumeist üblich bei solchen Besuchen führte aber nicht nur die Unternehmensleitung – vertreten durch Nicolai Müller – das Gespräch mit dem Bürgermeisterkandidaten. Auch 10 Beschäftigte der Firma waren zu einer einstündigen Diskussion eingeladen. Die dabei von den Teilnehmern angesprochenen Themen reichten von e-Mobilität, der Zukunft des Stadtfestes über Radwegeausbau, Einzelhandel und Innenstadtgestaltung bis zu Wohnprojekten.

Hinsichtlich der e-Mobilität betonte Kuse, dass zwei Ladesäulen für e-Autos in Straelen zu wenig sind. Allerdings ist er optimistisch, dass die Netzbetreiber den weiteren Ausbau voranbringen werden. Ebenfalls zuversichtlich ist der Kandidat, dass das Stadtfest unter neuem Namen als Veranstaltung des Stadtmarketings im nächsten Jahr wieder stattfinden kann und wird. Der Radtourismus, und damit verbunden der Radwegeausbau, wird, neben der Schaffung von Wohnraum und der Klimafolgenanpassung, einer von Kuses Schwerpunkten sein, wenn er zum Bürgermeister gewählt wird. Ob die Radwege, wie von einer Teilnehmerin gefragt wurde, dann in den Außenbezirken beleuchtet sein werden, konnte Bernd Kuse ehrlicherweise allerdings nicht versprechen.

Bezüglich des Einzelhandelsangebots betonte Kuse, dass die Situation grundsätzlich aufgrund des starken Online-Handels schwierig ist. Hier kann die Stadt nur interessante Rahmenbedingungen setzen, und natürlich müssen dann die Straelener auch den heimischen Handel durch Einkäufe stärken. Ebenso trägt der Vollsortimenter in Innenstadtnähe zur Attraktivierung der gesamten Einzelhandelslandschaft bei.

Die schulische Situation in Straelen betrachtet Bernd Kuse als durchaus gut. Die Stadt ist bestrebt alle drei Grundschulstandorte zu erhalten, sofern die Anmeldezahlen das zulassen. Das Gymnasium ist Modellschule für die Digitalisierung, was allerdings kaum bekannt ist. Hier sieht Kuse vor allem Defizite in der Öffentlichkeitsarbeit, was er als Bürgermeister aber auch zu einem seiner Schwerpunktthemen machen will. Die Schaffung von attraktivem und bezahlbarem Wohnraum ist für Kuse mehr als nur die Ausweisung neuer Baugebiete. Straelen ist diesbezüglich auf einem guten Weg, wie etwa auf dem ehemaligen Landgard-Gelände. „Allerdings,“ betonte er, „bestehen mit der aktuellen Landesplanung noch große Hürden bei der städtischen Entwicklung. Dies wird eine wichtige Aufgabe für den neuen Bürgermeister sein.“ In diesem Zusammenhang betonte Kuse auf Nachfrage, dass er weder die Gewerbe- noch die Grundsteuer erhöhen will.

Respekt für ehrenamtliches Engagement: Bürgermeisterkandidat Bernd Kuse bei der SPD Straelen

Der unabhängige Bürgermeisterkandidat Bernd Kuse, der von SPD, Grünen, Freien Wählern und FDP in der Blumenstadt unterstützt wird, erläuterte in der Mitgliederversammlung der Straelener SPD Zielsetzungen und Aktivitäten für die Wahlen, die am 13. September stattfinden.

Kuse betonte zu Beginn, dass alle, die sich ehrenamtlich engagieren, jeden Respekt verdienen. Der Bogen reiche von den Vereinen über die Feuerwehr, den kirchlichen Gruppen bis zu sozialen Vereinigungen. Und natürlich die Mitglieder der politischen Parteien, die sich gleich welcher Richtung in ihrer Freizeit für das Gemeinwohl, den Staat und die Kommunen einsetzen.

Als „schwierig in Corona-Zeiten“ bezeichnete Kuse den Wahlkampf, der unter besonderen Voraussetzungen ablaufen werde. Besondere Voraussetzungen bedeute aber gleichwohl, dass er Präsenz zeigen wolle, wo immer das möglich und angezeigt sei. Ein besonderes Anliegen seien ihm Treffen bei sogenannten „Kamingesprächen“ im privaten Bereich. Wer ihn mit Familien, Nachbarn oder Freunden im Garten zu zwanglosem Gedankenaustausch einladen wolle, der möge sich gerne bei ihm melden. Diese Bitte richtete Kuse insbesondere auch an die Teilnehmer der SPD-Versammlung. Informationen gebe es dazu auch auf seiner Internetseite www.bernd-kuse.de oder auf seinem Facebook-Auftritt unter www.facebook.com/kandidat.bernd.kuse.

Ausdrücklich ging der Bürgermeisterkandidat auf das Eckpunktepapier der SPD Straelen für die Stadtratswahl ein. „Da sind eine Reihe von Punkten, die mich sehr ansprechen; aber auch einige Punkte, die ich anders sehe. Demokratie bedeutet, dass Politik nicht nur aus und in eine Richtung geht. Dies möchte ich als Bürgermeister moderieren“.

SPD-Vorsitzender Meyer sicherte Bernd Kuse im Namen der Mitglieder die volle Unterstützung zu: „Bei der Entscheidung über Ihre Unterstützung durch unseren Ortsverein gab es ein einstimmiges Votum. Das sollte auch Rückenwind bedeuten“.

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