Zum Auftakt seiner Besuche bei Straelener Wirtschaftsbetrieben hat der unabhängige Bürgermeisterkandidat Bernd Kuse die Gerbera van Megen GbR besucht. Begleitet wurde er dabei von Michael Traurig als Vertreter der Freien Wähler. Kuse wird bei der Bürgermeisterwahl von SPD, Grünen, FDP und Freien Wählern unterstützt.

Thomas van Megen gab den Besuchern zunächst einen kurzen Überblick über die Firmengeschichte. Nachdem der Betrieb 1969 mit dem Gemüseanbau gestartet war, wurde er 1994 auf die Produktion von Gerbera spezialisiert. Thomas van Megen führt den Betrieb seit 2015 gemeinsam mit seinem Vater Hans-Peter. Erst kürzlich wurde er mit dem Landgard Nachwuchs Award 2020 im Bereich Blumen und Pflanzen ausgezeichnet.  Aktuell produziert van Megen ganzjährig auf 1,5 Hektar unter Glas 112 verschiedene Gerbera-Sorten. Für die Jahresproduktion von 8 Millionen Stielen beschäftigt der Familienbetrieb 15 Mitarbeiter.

Innovation und Nachhaltigkeit sind für Thomas van Megen wichtige Kriterien in Produktion und Betriebsführung. So wird die Heizung durch ein modernes Blockheizkraftwerk betrieben, und die Bewässerung der Pflanzen wird umwelt- und ressourcenschonend mit einem geschlossenen Wasserkreislauf durchgeführt. Ohne Digitalisierung sind auch die Betriebe im Gartenbau kaum noch wettbewerbsfähig. Beim Gerbera-Produzenten van Megen äußert sich das nicht nur in der elektronisch gesteuerten Regelung der Bewässerungsanlage und Beschattung der Gewächshäuser sowie der vollautomatisierten Steuerung der Erntewagen, sondern auch im Vertrieb über einen eigenen Webshop für den Großhandel.

Mit Blick auf die Straelener Kommunalpolitik begrüßt es Thomas van Megen sehr, dass die Stadt die Unternehmen im Gartenbau aktiv bei der Bildung eines realistischen Images unterstützt. So zum Beispiel mit den Green City Touren, bei denen die Besucher einen interessanten Einblick in verschiedene Gartenbaubetriebe erhalten. „Dadurch sehen die Besucher, dass der Gartenbau sehr stark auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz setzt“, freut sich der junge Betriebschef Thomas van Megen. Die Bewerbung von Bernd Kuse begrüßt er, weil er davon überzeugt ist, dass sich Kuse, der bereits seit vielen Jahren bei der Stadtverwaltung tätig und aktuell Stadtkämmerer ist, mit den Zukunftsaufgaben der Stadt gut vertraut und nicht nur in der Kommune bestens vernetzt ist. Vom neuen Bürgermeister erwartet van Megen, dass er mit Elan und Kompetenz die Aufgaben für die Einwohner und die Betriebe anpackt: „Ein relativ junger aber erfahrener Kandidat wie Bernd Kuse scheint mir dafür der Richtige zu sein.“

v.l.n.r.: Michael Traurig (FW), Bernd Kuse, Thomas van Megen